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Wissenschaftskommunikation:
tick tack - der Countdown des Lebens

ab 2020
Naturhistorisches Museum Freiburg (NHMF)

Alt werden, länger leben, unsterblich sein – seit eh und je beschäftigt sich der Mensch mit diesen Wünschen. Trotzdem ist bis heute nicht vollständig geklärt, warum wir überhaupt altern oder warum gewisse Lebewesen so viel älter werden als andere. Die enorme Vielfalt an unterschiedlichen Arten des Alterns bei Pflanzen, Tieren und Pilzen wirft weitere Fragen auf: Gibt es Lebewesen, die nicht altern? Wenn ja, wie schaffen sie das? Müssen Lebewesen irgendwo anders zurückstecken, wenn sie aussergewöhnlich langlebig sind? Im Gegensatz zum Menschen scheinen viele Lebewesen nämlich nur sehr langsam älter zu werden. Einige Bäume können über 1'000 Jahre alt werden. Der gemächliche Grönlandhai kommt mit 100 Jahren langsam in die Pubertät. Am anderen Ende des Spektrums stehen viele Blütenpflanzen: Mit einem einzigen Mal Blühen und befruchtet Werden ist das Lebensziel erreicht und die Pflanze stirbt. Und wie steht es um die Eintagsfliege? Lebt die wirklich nur einen Tag lang?

In der neuen Ausstellung «tiktak – der Countdown des Lebens» gehen wir der Lebenserwartung und dem Altern auf die Spur. Mach dich auf dem Brettspiel des Lebens auf die Suche nach den Überlebenskünsten und -tricks sowie der wissenschaftlichen Wunder im Tier- und Pflanzenreich. Ist eine Tür mal hinter dir zu, gibt es kein Zurück mehr – wie im echten Leben. In der Freakshow oder der Hörbank mit fiktiven Geschichten bekannter Autor:innen über das älter Werden und Überleben kannst du eine kurze Spielpause machen. Willst du schnell zum Ende oder das Leben – äh, die Ausstellung noch ein bisschen länger geniessen?

Vernissage: Donnerstag, 9. Juni 2022

Auftraggeber: Naturhistorisches Museum Freiburg (NHMF)

Partner: studio ko

Rolle: Konzept, Partizipation, Kuration, Texte, Wissenschaftskommunikation