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Citizen Science: 3-2-1-heiss!

Worum geht es in diesem Projekt? 

Das Phänomen der sogenannten Hitzeinseln in dicht bebauten Gebieten tritt aufgrund des Klimawandels immer häufiger, länger und intensiver auf. Diese sind für die Bevölkerung nicht nur unangenehm, sondern auch eine gesundheitliche Belastung. Das Citizen Science Projekt „3-2-1-heiss!“, initiiert vom Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, widmete sich dieser Thematik. Bewohner:innen verschiedener Aargauer Gemeinde haben auf Spaziergängen die Temperaturen ihrer Umgebung mit mobilen Sensoren gemessen. 

Mit den Messungen wurden sowohl Hotspots wie auch kühle Orte ausfindig gemacht. An einem Schlussworkshop mit Glacéplausch wurden die Ergebnisse vorgestellt und Massnahmen zur Aufwertung der Gemeinde diskutiert. 

Warum Citizen Science? 

„3-2-1-heiss!“ setzt auf die aktive Beteiligung der Bevölkerung in verschiedenen Schritten: Beim Festlegen der zu vermessenden Orte, beim Erfassen der Temperaturen und bei der Diskussion der Resultate. Dies fördert nicht nur das Bewusstsein für die Hitzethematik und den Klimawandel, sondern auch die Gemeinschaft, indem es Einwohner:innen, Gemeindeverantwortliche und Politiker:innen zusammenbringt. In Workshops diskutieren sie gemeinsam Lösungsansätze zur Hitzeminderung und entwickeln Ideen für kühle öffentliche Aufenthaltsorte. Zudem wählte die Bevölkerung den angenehmsten Ort ihrer Gemeinde. 

Was ist das Ergebnis? 

Die gesammelten Daten des Projekts „3-2-1-heiss!“ wurden auf einer Online-Karte veröffentlicht und vom Projektteam ausgewertet. Die Auswertungen bildeten die Grundlage für die Diskussionen am Schlussanlass. Die aus diesen Diskussionen hervorgegangen Ideen zur Aufwertung öffentlicher Orte fliessen gemeinsam mit den Ergebnissen in den Schlussbericht ein. Das Plakat, das den angenehmsten Ort auszeichnet, steht mehrere Monate am gewählten Platz und so trägt weiter zur Sensibilisierung der Bevölkerung bei. Der Schlussbericht wurde den teilnehmenden Gemeinden zugestellt, die nun auf diesen für ihre weitere Siedlungsplanung zurückgreifen können. 

In den Medien:

Auftraggeber: Kanton Aargau, Departement Bau Verkehr und Umwelt

Partner: Aargauer Gemeinden; Naturama Aargau, re:edu

Rolle: Projektidee und -leitung, Citizen Science, Klimakommunikation

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Luftbeeren

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Beweisstück Unterhose

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Zeitdehner vs. Zeitfresser

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